Der Lebenshilfe-Rat in der Lebenshilfe Unterer Niederrhein

Was macht ein Lebenshilfe-Rat

Wir setzen uns für die Interessen von Menschen mit Handicap ein:


Wir kümmern uns zum Beispiel um Barriere-Freiheit.
Jeder soll überall hinkommen können.

Es soll keine Hindernisse für Menschen mit Handicap geben!




Und wir kämpfen für Leichte Sprache.
Jeder soll Texte verstehen können!
Auch schwere Sprache ist eine Barriere!




Und wir setzen uns für Inklusion ein.
Inklusion ist ein schweres Wort.
Hier wird es erklärt:


Inklusion heißt:

Alle Menschen dürfen überall mitmachen
und dabei sein: von Anfang an.
Sie bekommen dabei die Unterstützung,

die sie brauchen.


Das ist uns bei unserer Arbeit wichtig:
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

Niemand darf benachteiligt werden!

barriere-freiheit
leichte sprache
 
 
Inklusion
 

Wofür ist der Lebenshilfe-Rat da?

 

Wir sind in der Lebenshilfe eine wichtige Gruppe.
Wir sagen unsere Meinung!
Wir werden bei Entscheidungen gefragt.

Es gibt auch andere wichtige Gruppen in der Lebenshilfe.
Zum Beispiel den Werkstatt-Rat.
Und die Bewohner-Beiräte.
Und die BeWo-Räte.
Das sind alles Gruppen von Menschen mit Handicap in der
Lebenshilfe.

Mit diesen Gruppen arbeiten wir natürlich zusammen!
Menschen mit Handicap bestimmen hier in der Lebenshilfe mit!!!


Seit wann gibt es den Lebenshilfe-Rat?

Es gibt den Lebenshilfe-Rat seit 2010.
Der erste Lebenshilfe-Rat wurde berufen.

Im Mai 2014 wurde der Lebenshilfe-Rat zum ersten Mal gewählt.
Alle Menschen mit Handicap ab 16 Jahre durften wählen.

Das waren fast 1000 Menschen in der Lebenshilfe Unterer Niederrhein!

Der Lebenshilfe-Rat wird für 4 Jahre gewählt.
Dann wird der Lebenshilfe-Rat wieder neu gewählt.

Wahlen
 

Wer macht mit im Lebenshilfe-Rat?

Wir sind der gewählte Lebenshilfe-Rat:

Lebenshilfe-Rat
Michael Slabosz, Vorsitzender links
Sven Nowak, Stellvertreter vorne
Bianca Schmidt, 2. Stellvertreterin 2. von links
Dominik Meyer hinten in der Mitte
Steffi Weibels rechts
Lara Theisen 2. von rechts

Was macht der Lebenshilfe-Rat in den Sitzungen?


Wir treffen uns einmal im Monat zu einer Sitzung.

In unseren Sitzungen sprechen wir über wichtige Dinge.
Zum Beispiel über neue Gesetze.
Oder über Neuigkeiten in unserer Lebenshilfe.

Wir sprechen über aktuelle Themen.
Zum Beispiel über das Thema Flüchtlinge in Deutschland.

Wir laden Personen zu unseren Sitzungen ein:
Zum Beispiel Herrn Esser.
Herr Esser ist der Vorsitzende vom Vorstand der Lebenshilfe Unterer Niederrhein.

Sitzungen
 
 
Flüchtlinge
 

Wer kann im Lebenshilfe-Rat mit machen?

Der Lebenshilfe-Rat ist eine Gruppe von Menschen mit Handicap.

Handicap ist ein schweres Wort.

Hier wird das Wort erklärt:
Das sagt der Lebenshilfe-Rat zum Wort „Behinderung“
Wir finden das Wort „Behinderung“ nicht gut.
Es wird oft als Schimpf-Wort benutzt.

Wir wünschen uns ein besseres Wort.

Wir versuchen, ein besseres Wort zu finden.
Bis dahin benutzen wir das Wort „Handicap“.

„Handicap“
ist das englische Wort für Behinderung.
Es wird aber nicht als Schimpf-Wort benutzt.


Nur Menschen mit Handicap können im Lebenshilfe-Rat mit machen.
Denn nur wir selbst wissen:
So geht es jemandem, der ein Handicap hat!

Es darf nicht über uns bestimmt werden.
Wir entscheiden mit!

Wir beteiligen uns!
Wir setzen uns selbst für unsere Interessen ein!

 

 
handicap
 
 

Haben Sie Fragen an uns?                                                  
Oder Ideen für unsere Arbeit?

Möchten Sie mehr über unsere Arbeit erfahren?
Dann melden Sie sich bei uns!!!

So erreichen Sie uns:
Lebenshilfe-Rat des Lebenshilfe Unterer Niederrhein e. V.
Groiner Allee 10
46459 Rees
E-Mail:
lebenshilferat@lebenshilfe-rees.de

Die Bilder auf dieser Internet-Seite sind aus dem Buch: Leichte Sprache, die Bilder, ©Lebenshilfe Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

 

 
 
 

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